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Wenn Windows träge und langsam im Betrieb ist

24. März 2011 - 09:18 Uhr - Hollywood - Windows 2000, Windows 7, Windows Vista, Windows XP

Nach der Installation eines Windows Betriebssystems ist dies in der Regel recht schnell und das Arbeiten und der Umgang mit dem Betriebssystem macht Spaß. Mit der Zeit jedoch wird das Betriebssystem dann langsamer, weil zusätzlich installierte Programme zusätzliche Systemressourcen benötigen. Das ist durchaus ein normales verhalten. Besonders Virenscanner können das System stark belasten, da sie ständig im Hintergrund nach Viren und ähnlichem suchen.

Manchmal kommt es jedoch vor, dass man ein Programm installiert hat, dass das Betriebssystem und den Computer so stark belasten, dass das Arbeiten mit dem Computer kaum noch möglich ist. Dabei muss in einigen Fällen noch nicht einmal das Programm gestartet sein. Hier reicht es dann aus, dass es eigene Hintergrundprozesse gestartet hat und dann unbemerkt das System auslastet. Allerdings kann es auch vorkommen, dass ein Programm oder ein Dienst nicht mehr richtig funktioniert oder reagiert und dann das System stark auslastet.

Wer aber weiß schon nach einiger Zeit, welche Programme er alle auf dem Computer installiert hat und welches nun davon für die hohe Systemlast zuständig ist?

Das kann man in der Regel recht einfach herausfinden. Hier kommt dann der Taskmanager von Windows ins Spiel. Den Taskmanager kann man recht leicht mit der Tastenkombination Strg + Alt + Entf und dann auf Taskmanager klicken starten oder wie bei Windows 7 über Strg + Umschalt + Esc. Hier startet der Taskmanager nun direkt. Alternativ kann man auch einen Rechtsklick auf die Taskleiste von Windows machen und im Kontextmenü auf Task-Manager starten klicken.

Ist der Taskmanager gestartet, so öffnet man als erstes einmal das Fenster Leistung. Hier sieht man in verschiedenen grafischen Darstellungen, wie stark das System nun wirklich belastet wird. Werden gerade keine großen Arbeiten am Computer durchgeführt und es laufen auch nur wenige Programme, so sollte die Auslastung recht gering sein. Liegt die Auslastung jedoch recht hoch oder sogar bei 100 %, und das dauerhaft, dann hat sich wohl ein Systemfresser eingeschlichen. Um diesen zu finden, wechselt man nun auf die Registerkarte Prozesse. Hier findet man nun eine Auflistung aller im Vordergrund und im Hintergrund laufenden Prozesse, Programme und Dienste.

Zum sortieren der Prozesse klickt man zweimal auf die Spaltenüberschrift CPU. Darauf hin sortiert Windows die laufenden Prozesse nach ihrer CPU-Auslastung so, dass Prozesse, Programme und Dienste mit einer hohen Auslastung an erster Stelle angezeigt werden. Nun hat man die Möglichkeit, herauszufinden, welches Programm, welcher Dienst oder Prozess für die hohe Systemauslastung verantwortlich ist und man kann dann gegebenenfalls gegensteuern, in dem man diese Prozesse beendet oder vielleicht sogar das Programm deinstalliert.

Manchmal kann es auch passieren, dass die Auslastung für die CPU im Taskmanager fast bei 0 % liegt, aber dennoch der Computer nur träge Arbeitet. In einem solchen Fall kann es sein, dass die Festplatte im Hintergrund stark belastet wird.

Tags zu diesem Beitrag: Dienste, Programme, Prozesse, Systemlast, Taskmanager, Windows, Windows 2000, Windows 7, Windows Vista, Windows XP,

 


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